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Armut

Der Anteil von Personen mit einem Äquivalenzeinkommen unterhalb der Armutsgrenze ist seit 2006 kontinuierlich leicht gestiegen. Die wachsende Armut hat mehrere Gründe: zum einen hat die Altersarmut zugenommen, zum anderen die Armut unter den Beschäftigten selbst. Kinder sind überdurchschnittlich armutsgefährdet.

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WIE WIRKT SICH DIE EINWANDERUNG AUF DIE ARMUT AUS?

In der aktuellen Debatte spielen die verteilungspolitischen Auswirkungen der jüngsten Einwanderungswelle eine bedeutende Rolle: Wie wird sich die soziale Lage in Deutschland entwickeln? Anhand neuer Daten des Statistischen Bundesamtes kann diese Frage für den Teilaspekt der Armut beantwortet werden.

Armut nach Migrationsstatus

Armutsquoten in Ost- und Westdeutschland, 2005-2015

Im Jahr 2015 lebten 15,7 Prozent aller Personen in Deutschland in Armut. Die Armutsquoten in den neuen und alten Bundesländern unterscheiden sich nach wie vor sehr deutlich. Der Abstand wird jedoch allmählich geringer. mehr ...

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Armut unter Kindern und Älteren, 2005-2015

Kinder sind in Deutschland überdurchschnittlich häufig von Armut betroffen. Die Armutsquote von Kindern unter 18 Jahren lag im Zeitraum 2005–2015 durchgehend deutlich über der der Gesamtbevölkerung. mehr ...

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Armut nach Erwerbsstatus, 2005-2015

Erwerbslose sind häufiger von Armut betroffen als der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Im Jahr 2015 lebten 59,0 Prozent der Erwerbslosen unter der Armutsgrenze. Dass auch eine Erwerbstätigkeit nicht immer vor Armut schützt, zeigt die Armutsquote der Erwerbstätigen. mehr ...

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Armutsgrenzen nach Haushaltsgröße, 2005-2015

Im Jahr 2015 galten alle alleinlebenden Personen mit einem monatlichen Nettoeinkommen unterhalb von 942 Euro als arm. Die Armutsgrenze für Familien mit zwei Kindern lag bei 1.978 Euro. mehr ...

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Materielle Deprivation, 2005-2014

Der Anteil der Haushalte, die sich wichtige Ausgaben für Wohnen und Gebrauchsgüter aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht leisten können, liegt seit 2005 bei ungefähr 5 Prozent. mehr ...

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Special feature: Kinderarmut in Deutschland

Die Kinderarmut verharrt seit zwei Jahrzehnten auf hohem Niveau. Die Unterschiede nach Region und Migrationshintergrund sind nach wie vor beträchtlich. Die wichtigsten Daten und Hintergrundinformationen zur Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren sowie zu den Auswirkungen der aktuellen Einwanderungswelle können hier abgerufen werden.

Kinderarmut in Deutschland
Interaktive Karte: Überblick nach Regionen

Teenagermutterschaften

Sind Teenagermutterschaften die Ursache oder ein Symptom sozialer Probleme? Daten auf Kreisebene zeigen, dass Teenagerinnen dort Mutter werden, wo viele junge Frauen von Hartz IV leben.

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WSI-Diskussionspapier 200 (pdf)

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Special Feature: Einwanderung

Zu Beginn der aktuellen Einwanderungswelle herrschte Zuversicht, die Integration der Immigranten über den Arbeitsmarkt bewerkstelligen zu können. Inzwischen ist die Stimmung jedoch umgeschlagen. Die Vorbehalte betreffen insbesondere Menschen aus Nordafrika und dem Orient. Vor diesem Hintergrund fragt das Feature nach dem Beitrag, den eine Erwerbstätigkeit zur Integration leisten kann.

Armut und Arbeitsmarkt nach Herkunft und Geschlecht

Armutslöhne - Working Poor

Das Risiko, trotz Arbeit in Armut abzurutschen, hängt stark von der Branche ab. Besonders gefährdet sind Beschäftigte im Gastgewerbe. mehr ...

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