WSI-Arbeitskampfbilanz 2014

Viele Konflikte, weniger Streiktage

Im vergangenen Jahr haben deutlich weniger Beschäftigte gestreikt als 2013. Auch die Zahl der ausgefallenen Arbeitstage sank. Die Gesamtzahl der Arbeitskämpfe blieb dennoch hoch.

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Pressemitteilung im Wortlaut
Arbeit und Arbeitsmarktpolitik mehr ...
Industrielle Beziehungen, Lohn- und Tarifpolitik mehr ...
Sozial- und Verteilungspolitik mehr ...
Genderforschung und Gleichstellung mehr ...
Europa und europäische Politik mehr ...
Datenportale: Fakten, Grafiken, Analysen mehr ...

WSI-Mitteilungen 02/2015

Im aktuellen Themenheft: Ein Kommentar von Professor Ulrich Mückenberger zum Verhältnis von Arbeit, Zeit und Leben. Außerdem Beiträge zur betriebliche Regulierung des Übergangs von der Erwerbsphase in den Ruhestand, ein Fünf-Länder-Vergleich zum Doppelernährer- und Doppelverdienermodell, der Tarifbericht 2014 und der jährliche Mindestlohnbericht des WSI.

zu den WSI-Mitteilungen

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Geschlechterungleichheit am Arbeitsplatz

Arbeitszeiten mit mehr Freiraum - wer profitiert?

Wie wirkt sich mehr Flexibilität in der Gestaltung der Arbeitszeiten auf Stundenumfang und Einkommen von Frauen und Männern aus? Dr. Yvonne Lott (WSI) zeigt: Arbeitszeitautonomie bedeutet Überstunden für Männer – aber auch mehr Geld. Für Frauen macht sich ein Mehr an Arbeitszeit hingegen nicht in selbem Maße bezahlt.

WSI DP No. 196 (pdf) (in Englisch)

Neuerscheinung

Ein neuer europäischer Interventionismus

Thorsten Schulten (WSI) und Torsten Müller (ETUI) gehen den Auswirkungen des neuen Systems der europäischen Economic Governance auf Löhne und Tarifpolitik nach. Der Beitrag ist in dem auch auf Englisch erschienenen Band "Spaltende Integration. Der Triumph gescheiterter Ideen in Europa – revisited" (Hrsg.: Steffen Lehndorff) veröffentlicht.

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zur deutschen Version (VSA-Verlag)

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Entgeltungleichheit in Deutschland

Gender Pay Gap bleibt weiter hoch

Frauen verdienten auch 2013 deutlich weniger pro Arbeitsstunde als Männer. Der Gender Pay Gap liegt seit 2006 weitgehend unverändert zwischen knapp 22 und 23 Prozent.

WSI GenderDatenPortal

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Interview mit Familie@Beruf.NRW

Familiengerechtes Arbeiten

WSI-Direktorin Prof. Brigitte Unger hat sich in einem Interview auf dem Aktionstag "Arbeit familiengeRecht gestalten!" für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgesprochen.

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Video auf youtube

Altersarmut in Deutschland

Aktuelle Entwicklungen in der Alterssicherungspolitik wecken die Befürchtung, dass Altersarmut wieder zu einem größeren sozialen Problem werden könnte. WSI-Forscher Florian Blank hat am 03.02.2015 beim Politik-Forum Bonn aktuelle Entwicklungen zusammengefasst und mögliche Lösungswege skizziert.

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mehr zum Thema: WSI Verteilungsmonitor

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Interview auf WDR 5 in der Sendung Profit, 09.02.2015

Reallöhne mit Rekordplus – die Rolle der Tarifabschlüsse

Interview mit Dr. Reinhard Bispinck (WSI) zur Tarifentwicklung 2014 und den Perspektiven für 2015

zum Interview

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Betriebliche Kinderbetreuung sehr selten

Bessere Angebote zur Kinderbetreuung gelten als wichtiges Instrument gegen den Fachkräftemangel. Eric Seils und Judith Kaschowitz (WSI) stellen jedoch fest: Betriebskindergärten sind nach wie vor eine Rarität. Nicht einmal ein Prozent aller außer Haus betreuten Kinder besuchen eine betriebliche Kita.

WSI-Report 21/2015 (pdf)

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Bildung von Frauen und Männern im Vergleich

Neue Daten zeigen: Frauen haben in der beruflichen Ausbildung stark aufgeholt. In der Altersgruppe 30 bis 39 Jahre sind sie beruflich genauso gut qualifiziert wie die Männer.

WSI GenderDatenPortal

Industrielle Beziehungen 22(1)2015, S. 51-71

Die Auswirkungen der EuGH-Rechtsprechung auf das Tarifvertragssystem in Deutschland

Spätestens seit den Urteilen Laval, Viking, Rüffert und Kommission gegen Luxemburg ist deutlich, dass die Rechtsprechung des EuGH erhebliche Auswirkungen auf die nationalen Systeme industrieller Beziehungen hat. Daniel Seikel und Nadine Absenger (WSI) zeigen, dass die EuGH-Rechtsprechung häufig die Rechte und Handlungsmöglichkeiten von Tarifparteien einschränkt. Während der EuGH im individuellen Arbeitsrecht oft zugunsten der Arbeitnehmerinteressen entscheidet, gehen Urteile zum kollektiven Arbeitsrecht häufig zu Lasten der Tarifautonomie.

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