Zögerliche Belebung - steigende Staatsschulden
Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose:ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München in Kooperation mit: KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich, Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel / Institut für Wirtschaftsforschung Halle in Kooperation mit: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Hans-Böckler-Stiftung, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung / Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung bei der Mittelfristprognose in Kooperation mit: Institut für Höhere Studien Wien
Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2009.
Reihe: IMK Report, Nr. 42, Oktober 2009.
Düsseldorf:
2009,
ISSN: 1861-3683.
78 Seiten
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Kurzbeschreibung:
Im Sommer 2009 hat sich die Konjunktur in Deutschland nach dem dramatischen Einbruch im vergangenen Winter stabilisiert. Massive Interventionen der Regierungen und Notenbanken haben dazu maßgeblich beigetragen. Einem raschen Aufschwung stehen jedoch erhebliche Bremskräfte entgegen. In diesem Jahr wird sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) voraussichtlich um 5 % verringern. Für 2010 ist nicht mit einem selbsttragenden Aufschwung zu rechnen, so dass die Konjunktur auf wirtschaftspolitische Unterstützung angewiesen bleibt. Das BIP steigt voraussichtlich um 1,2 %. Die Zahl der Arbeitlosen wird im Jahresdurchschnitt bei nahezu 4,1 Millionen liegen, nach 3,5 Millionen in diesem Jahr. Die Inflationsrate beträgt in diesem Jahr 0,3 % und 2010 0,6 %.