Steuern und Staatsausgaben

Das IMK publiziert regelmäßig Studien zur Entwicklung und den Effekten von Steuern und Staatsausgaben. Dabei werden sowohl die Entwicklungen in Deutschland als auch Europa detailliert untersucht.

Aktuelle Entwicklungstendenzen und zukünftiger Personalbedarf im Öffentlichen Dienst

Im Öffentlichen Dienst gibt es aktuell einen Mehrbedarf von mindestens 110.000 Vollzeitstellen. Besonders groß ist die personelle Unterbesetzung bei der Kinderbetreuung und in den Finanzverwaltungen. Das zeigt die neue IMK-Study von Dieter Vesper.

zur IMK Study

Schuldenbremse eine Investitionsbremse!

Die deutsche Schuldenbremse wird vielfach als Erfolgsgeschichte gefeiert. Tatsächlich aber ist sie eine gefährliche und überflüssige Maßnahme, die Wohlstandszuwächse verhindert und die Instabilität erhöht.

Kommentar von G. Horn und K. Rietzler
ergänzender Artikel auf Social Europe

Steuererleichterungen tatsächlich wachstumsfreundlich?

Der Beitrag von Gechert et al. vergleicht Schätzungen von einnahmeseitigen Fiskalmultiplikatoren mit den beiden gängigsten Methoden. Expansive Steuer-und Sozial-versicherungsänderungen in Deutschland haben demnach einen positiven, aber nur limitierten kurz- bis mittelfristigen Effekt auf das BIP.

zum Artikel auf Ökonomenstimme

Top-Down vs. Bottom-Up? Reconcilling the Effects of Tax and Transfer Shocks on Output

Diese Studie erstellt und untersucht einen umfangreichen Datensatz zu wesentlichen Änderungen in der deutschen Steuer- und Sozialgesetzgebung. Die Fiskalmultiplikatoren dieser Maßnahmen sind verhältnismäßig klein, die Wachstumseffekte gerade von Steuersenkungen sind also eher gedämpft.

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Policy Brief

Auf absehbare Zeit kein Handlungsbedarf: Kalte Progression durch regelmäßige Steuerentlastungen seit 1991 mehr als ausgeglichen

Neue Berechnungen von Katja Rietzler und Achim Truger zeigen, dass die jüngsten Steuerrechtsänderungen die “kalte Progression” aktuell mehr als ausgeglichen haben. Die meisten Steuerzahler wurden seit 1991 substantiell entlastet.

zum Policy Brief

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Neues Working Paper

Mit Steuern gegen Ungleichheit

Häufig wird behauptet, Steuererhöhungen seien wachstums- und beschäftigungsfeindlich. Das vorliegende Papier hebt demgegenüber hervor, dass es selbst im dominierenden theoretischen Mainstreamrahmen erhebliche Spielräume für steuerpolitische Umverteilung gibt. Von Sarah Godar, Christoph Paetz und Achim Truger.

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Artikel in den Oxford Economics Papers

Wie wirkt Fiskalpolitik am besten?

In einer Auswertung von 104 Studien zu Fiskalmultiplikatoren findet Sebastian Gechert heraus, dass Veränderungen der staatlichen Ausgaben das Wachstum stärker beeinflussen als Veränderungen von Steuern. Besonders effektiv sind staatliche Investitionen.

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Schuldenbremse

NRW sollte bei gesetzlicher Umsetzung maximalen Spielraum bewahren

Nordrhein-Westfalen sollte ein einfaches Gesetz (ohne Verfassungsrang) zur Schuldenbremse beschließen, das der Haushaltspolitik den größtmöglichen Spielraum lässt. Solche Spielräume sind nötig, um etwa im Abschwung eine prozyklisch wirkende Sparpolitik zu vermeiden. Zudem darf die Schuldenbremse die Kommunalfinanzen nicht belastet.

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Zur Pressemitteilung

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Austerität in Griechenland

Mehr Schulden, weniger Wirtschaftskraft

Sebastian Gechert und Ansgar Rannenberg zeigen, dass die drastischen Sparmaßnahmen in Griechenland zu einem historisch einmaligen Einbruch der Wirtschaft geführt haben - und die Schuldenquote deswegen sogar gestiegen ist.

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Artikel im Böckler Impuls

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CEPR/ Vox.eu

Die Effekte der fiskalischen Konsolidierung im Euroraum

Sebastian Gechert, Andrew Hughes Hallett und Ansgar Rannenberg haben berechnet, wie stark die Haushaltskonsolidierung im Euroraum das BIP gesenkt hat. Die Autoren zeigen darüber hinaus, wie der konsolidierungsbedingte Fall des BIP die Defizitreduzierung erschwert hat.

zum Artikel auf Englisch
Artikel beim CEPR (pdf)

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Steuern

Abbau der Kalten Progression? Nüchterne Analyse geboten

Wie stark belastet die sogenannte kalte Progression die Steuerzahler? Katja Rietzler, Dieter Teichmann und Achim Truger zeigen im Wirtschaftsdienst, dass die Steuersenkungen der letzten Jahre die Effekte der kalten Progression mehr als ausgeglichen haben.

zum Artikel

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Länderfinanzausgleich

Mehr Wettbewerb wäre schädlich

Der Länderfinanzausgleich steht unter Beschuss: Geberländer und einige Ökonomen wünschen sich mehr Konkurrenz statt Solidarität zwischen den Bundesländern. Das wahre Problem sind jedoch unzureichende Steuereinnahmen auf allen Ebenen.

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Artikel im Böckler Impuls

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Investitionen

Anhaltender Verfall der Infrastruktur

Seit 2003 verfällt die öffentliche Infrastruktur, besonders in den Kommunen. Wichtigste Ursache für die zu niedrigen Investitionen ist die nach mehrfachen Steuersenkungen strukturelle Unterfinanzierung des Staates. Höhere Steuereinnahmen wären notwendig, etwa durch die Besteuerung von hohen Einkommen und Vermögen.

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Interview mit Autorin Katja Rietzler
Artikel im Böckler Impuls

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IMK-Steuerschätzung 2014-2018

Neben der Prognose des Steueraufkommens bis zum Jahr 2018 analysiert der Report auch die Höhe der Steuerbelastung. Besonders der Effekt der "kalten Progression" ist für die meisten Einkommensgruppen durch die Steuersenkungen seit 1991 mehr als ausgeglichen worden. Fiskalische Spielräume sollen vor allem zur Stärkung der öffentlichen Investitionen genutzt werden.

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Artikel im Böckler Impuls

IMK Report

Streitfall Fiskalpolitik

Öffentliche Investitionen sind ein gutes, schnell wirkendes Mittel, um eine Konjunkturflaute abzumildern. Dies zeigt eine Auswertung des IMK von 104 Studien zur Wirkung von Fiskalpolitik. Generell stellen die Autoren fest, dass diskretionäre Fiskalpolitik geeignet ist, eine rezessive oder überschäumende Wirtschaft auf einen stabilen Kurs zu bringen.

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Kurzartikel im Böckler Impuls

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Auswege aus der Austerität

Spielräume für expansive Fiskalpolitik bei europäischen Fiskalregeln

Dieser Beitrag versucht, den im aktuellen institutionellen Rahmen bestehenden Spielraum für eine expansive europäische Fiskalpolitik auszuloten. Es wird deutlich, dass der Spielraum für eine makroökonomisch und sozial vernünftigere Fiskalpolitik selbst im Rahmen der bestehenden Regeln erheblich ist - wenn die Politik die Interpretationsmöglichkeiten dieser Regeln nutzt.

Download des englischen Working Papers (pdf)

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Gestaltungsanfällig und pro-zyklisch: Die deutsche Schuldenbremse in der Detailanalyse

Der Export der deutschen Schuldenbremse oder ähnlicher Fiskalregeln in die Krisen geschüttelten Euroraum-Staaten halten viele für einen entscheidenden Beitrag zur Lösung der Euro-Krise. Der vorliegende Beitrag zeigt dagegen, dass solche Hoffnungen angesichts der zahlreichen Schwächen der deutschen Schuldenbremse unbegründet sind.

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Kurzartikel im Böckler Impuls

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Finanzpolitische Entwicklungstendenzen und Perspektiven des Öffentlichen Dienstes in Deutschland

Nach der Wiedervereinigung sind im öffentlichen Dienst massiv Stellen abgebaut worden, die Tarifabschlüsse waren sehr niedrig und die Teilzeitbeschäftigung ist stark ausgeweitet worden. Dadurch ist es zu einem Personalmangel gekommen, vor allem bei Erziehung, öffentlicher Sicherheit und in der Finanzverwaltung.

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Kurzartikel im Böckler Impuls



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