Arbeit, Löhne und Soziales

Der Arbeitsmarkt, die Lohnentwicklung und die Entwicklung des Sozialsystems stehen in engem Zusammenhang mit der Gesamtwirtschaft. Dazu publiziert das IMK regelmäßig Studien.

IMK Study 53

Entwicklung der Rentenausgaben in Deutschland

In dieser Untersuchung wird die mit den Rentenreformen 2001/2004 verbundene Absenkung des gesetzlichen Rentenniveaus an Hand makroökonomischer Zahlen aufgezeigt. Im Durchschnitt blieb die individuelle Rentenentwicklung gegenüber allen anderen volkswirtschaftlich relevanten Größen deutlich zurück.

zur IMK Study

Neuer Artikel im Wirtschaftsdienst

Deutsche Leistungsbilanzüberschüsse: Hohe Wettbewerbsfähigkeit oder zu schwache Nachfrage?

Deutschland verzeichnet enorm hohe Leistungsbilanzüberschüsse, die die Weltwirtschaft destabilisieren. Die hohe preisliche Wettbewerbsfähigkeit erklärt die Überschüsse kaum. Entscheidend ist die schwache Binnenwirtschaft und damit die geringen Importe. Eine Ankurbelung der Binnenwirtschaft würde beim Abbau der Überschüsse helfen.

zum Artikel (pdf)

DIGITALISIERUNG DER ARBEITSWELT

Aktuell findet in Deutschland eine Diskussion über die möglichen Folgen und Auswirkungen der Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeitswelt statt. Einer gemeinsamer Report verschiedener Autorinnen und Autoren aus der Hans-Böckler-Stiftung setzt sich mit der Thematik auseinander und zeigt dabei, dass die Digitalisierung ein gesellschaftlicher Prozess ist, der an bestehende Institutionen, Prozesse, Verhältnisse sowie Normen und Werte anknüpft. Dieser Prozess kann und muss durch die Interessenvertretungen der Beschäftigten und Akteure der Mitbestimmung mitgestaltet werden.

zum Report

Teaserbild

Die Gewerkschaften sind die falschen Sündenböcke

Es gibt Ökonomen, die die jüngsten Lohnabschlüsse für zu niedrig halten, und den Gewerkschaften hieran die Schuld geben. Dabei sind Lohnsteigerungen zwar aus binnenwirtschaftlicher Sicht nahezu optimal aus europäischer Sicht aber tatsächlich zu niedrig. Nur ist dies nicht die Schuld der Gewerkschaften.

zum Gastartikel von Gustav Horn auf Makronom

IMK Policy Brief

European comparison of trends in labour and unit labour costs in 2015: German labour costs in stabilising

This report presents labour cost trends in the private sector based on Eurostat data, disaggregated for private as well as public services, and in manufacturing industry, for a selection of European countries, the Euro Area and the European Union. A special focus is put on the effects of the statutory minimum wage of €8.50 per hour.

download (pdf)

Study 48

Wohlfahrtsmessung "beyond GDP" - der Nationale Wohlfahrtsindex (NWI2016)

Die Studie von Diefenbacher et al. zeigt die aktuelle Entwicklung des Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) im Vergleich zum BIP. Der NWI berücksichtigt neben dem Konsum, Umweltindikatoren und Verteilungsmaße, um eine geeigneter Wohlstandsmessung zu erreichen. IM Jahr 2014 ist NWI (2,2%) sogar leicht stärker gestiegen als das BIP (1,6 %).

zur IMK Study

Study 46

Auswirkungen der Sozialversicherungsfreiheit der Entgeltumwandlung

In der Studie von Volker Meinhardt werden die Auswirkungen der Sozialversicherungsfreiheit der Entgeltumwandlung analysiert. Dazu gehören insbesondere die Mindereinnahmen in allen Zweigen der Sozialversicherung. Diskutiert werden auch die Bedingungen, unter denen es sich für den Einzelnen lohnt, die Entgeltumwandlung als Teil der betrieblichen Altersvorsorge durchzuführen.

zur IMK Study

Does self-perceptions and income inequality match?

Are self-perceptions of social status in line with income inequality? This work suggests that besides income and wealth, education, occupational prestige, parental background and working status are strongly correlated with subjective status.

to Working Paper 173 (pdf)

IMK Report 116

Deutsche Arbeitskosten auf Stabilitätskurs

Mit einem Anstieg von 2,7 % im Jahr 2015 befindet sich die deutsche Arbeitskostenentwicklung auf einem Stabilitätskurs. Die Lohnstückkostenentwicklung signalisiert weiterhin einen deutlichen preislichen Wettbewerbsvorteil. Zum schnelleren Abbau der Divergenzen im Euroraum bedarf es höherer Lohnsteigerungen in Deutschland.

zum IMK Report (pdf)

Teaserbild

IMK Working Paper 163

Extensive versus intensive margin over the business cycle: New evidence for Germany and the United States

Dieser Aufsatz untersucht die Bedeutung der extensiven (Veränderung der Erwerbstätigenzahl) und der intensiven Margin (Veränderung der Arbeitsstunden je Erwerbstätigen) für die Veränderung des Arbeitsvolumens im Konjunkturverlauf in Deutschland und den USA.

zum Working Paper

IMK Report 109

Nur moderater Anstieg der Arbeitskosten in Deutschland

Die deutschen Lohn- und Arbeitskosten sind im Jahr 2014 wieder nur mäßig gestiegen. Zur Rückführung des hohen deutschen Leistungsbilanzüberschusses bedarf es einer expansiven Fiskalpolitik und dauerhaft höherer Lohnsteigerungen in Deutschland.

zum Report

Teaserbild

Flexirente

Folgen der Flexibilisierung des Renteneintritts

Welche finanziellen Auswirkungen hätten flexible Rentenübergänge bei Einhaltung des Äquivalenzprinzips? Studienautor Volker Meinhardt zeigt, dass in den meisten Fällen die finanziellen Einbußen bei einem früheren Renteneintritt oder der Reduzierung der Arbeitszeit im Alter erheblich sind.

Zur Studie (pdf)

Teaserbild

IMK Report

Erwerbstätigkeit in Deutschland

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland erreicht einen Höchststand. Doch der Anteil von Teilzeit- oder Minijobs ist höher als in anderen europäischen Ländern. Stellt man das in Rechnung, fällt Deutschland bei der Erwerbstätigenquote im europäischen Vergleich von Position fünf auf Position elf ab. Insbesondere viele Frauen arbeiten weniger, als sie möchten. Von Sven Schreiber.

zum Report (pdf)
zum Böckler Impuls Kurzbeitrag

Teaserbild

Arbeitskosten

Deutschlands Lohn- und Arbeitskostenentwicklung wieder zu schwach

Mit einer Zunahme um 1,4 Prozent haben sich die Arbeitskosten in der deutschen Privatwirtschaft 2013 ähnlich schwach entwickelt wie im EU-Durchschnitt. Stärker steigende Löhne in Deutschland würden dabei helfen, die Krise im Euroraum zu überwinden und Deflationsrisiken vorzubeugen.

Download (pdf)
Artikel im Böckler Impuls

Teaserbild

Renten

Europas künftige Rentenkluft

Das Renteneintrittsalter in allen EU-Staaten anzugleichen, ist nicht sinnvoll. Dafür ist die demografische Entwicklung zu unterschiedlich.

Download (pdf)
Artikel im Böckler Impuls

Teaserbild

Artikel in der ILR Review

Die Wirkung von Arbeitszeitkonten in der Finanzkrise

Arbeitszeitkonten haben eine wichtige Rolle bei der Arbeitsmarktstabilisierung in der Finanzkrise 2009 gespielt. Dabei fanden die Autoren Alexander Herzog-Stein und Ines Zapf, dass der Einsatz von Arbeitszeitkonten stark von den spezifischen Rahmenbedingungen in den Unternehmen abhängt.

Zum Artikel (pdf)

Teaserbild

Kaum Effekte der Arbeitsmarktreformen

Hohe Beschäftigung dank guter Konjunktur und Arbeitszeitverkürzung

Ein Vergleich der Arbeitsmarktentwicklung über verschiedene Konjunkturzyklen zeigt keinen besonderen Einfluss der Arbeitsmarktrefomen auf die Beschäftigungsentwicklung. Vor allem das anziehende Wirtschaftswachstum und die ausbleibenden Entlassungen während der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise haben zur mittlerweile sehr hohen Beschäftigung geführt.

Zum Artikel im Wirtschaftsdienst

Teaserbild

Arbeitsmarkt und Reformen

Nur das Angebot zählt?

Eine erfolgversprechende Wachstumsstrategie sollte anders aussehen als die Wirtschaftspolitik der Vergangenheit. Deren dominante Angebotsorientierung hat eher geschadet als genutzt.

Download (pdf)
Artikel im Böckler Impuls

Teaserbild

Fachkräftemangel

Fakt oder Mythos?

Mittelfristig scheint es keinen akuten Mangel an akademisch ausgebildeten Fachkräften zu geben. Mögliche Engpässe durch die Konjunktur können Unternehmen durch die höhere Beschäftigung Älterer und von Frauen auffangen sowie der Fortbildung von Fachkräften, die schon in den Unternehmen arbeiten.

Zum Artikel (pdf, S. 9-13)

Teaserbild

Artikel in Global Policy

Arbeitszeitverkürzung in der Großen Rezession

Alexander Herzog-Stein, Gustav Horn und Ulrike Stein zeigen, dass in Deutschland nicht nur die staatlich geförderte Kurzarbeit, sondern auch andere - vor allem zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern ausgehandelte - Arbeitszeitinstrumente genutzt wurden, um in der Finanzmarktkrise 2009 Beschäftigung zu sichern.

Download des Artikels (pdf)

Teaserbild

Finanzpolitische Entwicklungstendenzen und Perspektiven des Öffentlichen Dienstes in Deutschland

Nach der Wiedervereinigung sind im öffentlichen Dienst massiv Stellen abgebaut worden, die Tarifabschlüsse waren sehr niedrig und die Teilzeitbeschäftigung ist stark ausgeweitet worden. Dadurch ist es zu einem Personalmangel gekommen, vor allem bei Erziehung, öffentlicher Sicherheit und in der Finanzverwaltung.

Download (pdf)
Kurzartikel im Böckler Impuls



X

Hinweis zur Nutzung von Cookies auf dieser Website

Dieses Portal verwendet Cookies zur Optimierung der Browserfunktion. Die Cookie-Einstellungen für diese Website sind auf „alle Cookies zulassen“ festgelegt. Wenn Sie fortsetzen bzw. diesen Hinweis schließen, ohne Ihre Einstellungen zu ändern, stimmen Sie diesen zu.



Mehr Informationen zu Cookies