Studiengänge in den Ingenieurs- und Naturwissenschaften

Gewerkschaftliches Gutachternetzwerk

Bei der Akkreditierung neuer Studiengänge ist auch das Wissen von Menschen gefragt, die den Berufsalltag kennen. Das Gewerkschaftliche Gutachternetzwerk qualifiziert und unterstützt ehrenamtliche Gutachter für neue Studiengänge in den Ingenieurs- und Naturwissenschaften.


Wer wir sind

Das Netzwerk wurde 2003 gegründet. Es wird getragen von der Industriegewerkschaft BCE, der Industriegewerkschaft Metall, ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und der Hans-Böckler-Stiftung und arbeitet in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund sowie dem Studentischen Akkreditierungspool.

Am Netzwerk beteiligen sich  

  • KollegInnen aus Unternehmen und Hochschulen, Betriebs- und Personalräte sowie Vertrauensleute,
  • VertrauensdozentInnen und andere gewerkschaftlich orientierte Hochschullehrer und -forscher,
  • StipendiatInnen der Hans-Böckler-Stiftung und andere Studierende,
  • Haupt- und ehrenamtliche GewerkschafterInnen.

 

Ziele des Netzwerkes

Überall in Europa arbeiten zu können, das ist bald keine Utopie mehr. Die neuen gestuften Studienabschlüsse Bachelor und Master sowie die Einführung von Qualitätssicherungsverfahren zum Erreichen der Vergleichbarkeit wie der Akkreditierung sind neben anderen Maßnahmen Schritte, dieses Ziel zu erreichen. Dieser Prozess verspricht mehr Mobilität und die Verbesserung der Berufsbefähigung. Er ist gleichzeitig jedoch voller Widersprüche und Risiken. Die Gewerkschaften - und damit auch das Netzwerk - setzen sich dafür ein, dass die positiven Ziele Wirklichkeit, die Widersprüche überwunden und die Risiken reduziert werden.

Im Rahmen der Arbeit des Gutachternetzwerkes bringen sich Gewerkschaften ein in die Diskussion um die Realisierung der im Bologna-Prozess entwickelten politischen Ziele und um die Ausgestaltung der Maßnahmen und Instrumente.

Ebenso beteiligt sich das Netzwerk an Akkreditierungen und Re-Akkreditierungen sowie an der Weiterentwicklung des Akkreditierungswesens. Hauptziele sind dabei: 

  • Verbesserung von Studium und Lehre
  • Erleichterung der sozialen Durchlässigkeit
  • Sicherung des Erwerbs umfassender Handlungskompetenz – Studium als wissenschaftliche Berufsausbildung
  • Sicherung der finanziellen und personellen Rahmenbedingungen
  • Umfassende Qualitätssicherungssysteme
  • Vernetzung der Akteure in Hochschulen, Betrieben und Institutionen in den aktuellen Debatten um Studienreform, (Re-)Akkreditierung und Qualitätssicherung
  • Stärkung der gewerkschaftlichen Präsenz an den Hochschulen

 

Was bietet das Netzwerk?

Das gewerkschaftliche Gutachternetzwerk qualifiziert ehrenamtliche Gutachter/innen und unterstützt sie in ihrer Tätigkeit in den Akkreditierungsagenturen. Es arbeitet darüber hinaus als Schnittstelle zu dem Akkreditierungsrat und den Akkreditierungsagenturen insbesondere in den Verfahren der Programm- und in der Systemakkreditierung. Es organisiert u. a. durch jährliche Plenumstreffen den Erfahrungsaustausch untereinander und erarbeitet Positionen und Konzepte. Ferner führt das Netzwerk Qualifizierungen für Betriebs- und Personalräte durch und stellt sich für Beratungen zur Verfügung.


Mitarbeit im Netzwerk erwünscht!

Das Netzwerk arbeitet prozessorientiert. Es wird gemeinsam nicht nur auf ein Anfangs formuliertes Ziel hingearbeitet, sondern es findet im Laufe der Arbeit immer wieder eine Zielüberprüfung und -anpassung statt. KollegInnen, die mit an den oben genannten Zielen arbeiten wollen, sind herzlich eingeladen.


Zur Internetseite des Gutachternetzwerks


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