Die Notwendigkeit Lebenslangen oder Lebensbegleitenden Lernens wird von niemandem bestritten. Sporadische Anpassungsweiterbildungen auf der Grundlage eines einmal erlernten Berufs reichen schon lange nicht mehr. Betriebliche Kompetenzentwicklung geschieht mehr und mehr in den Arbeits- und Geschäftsprozessen statt in formalen Weiterbildungsmaßnahmen. Weiterbildung wird auch in die Freizeit der Beschäftigten verlagert. Betriebe müssen sich selbst zu "lernenden Organisationen" entwickeln.
Ein Netzwerk von Forschern und Beraterinnen der Hans-Böckler-Stiftung ist in kurzen betrieblichen Fallstudien folgenden Fragen nachgegangen:
Welche Strategien, Konzepte und Projekte gibt es in Betrieben, wie sind die betrieblichen Interessenvertretungen daran beteiligt, welche betrieblichen Vereinbarungen gibt es und welche Konsequenzen ergeben sich für die Beschäftigten?
Themen der Studien: individuelle und betriebliche Beschäftigungsfähigkeit, Qualifizierung alternder Belegschaften, Wissensmanagement, Internationalisierung von Weiterbildung, betriebliche und persönliche Kompetenzentwicklung, Zusammenhang von Aus- und Weiterbildung sowie die Organisation finanzieller und zeitlicher Ressourcen für Lernen.
Kurzbeschreibungen und Downloads der Studien
In der Reihe "Arbeitspapiere" der Hans-Böckler-Stiftung sind diese Studien zusammengefasst.
Download und Bestellmöglichkeit:
Arbeitspapier, Nr. 153 "Lebenslanges Lernen im Betrieb" von 2010 mit 12 Fallstudien
Arbeitspapier, Nr. 149 "Betriebliche Weiterbildung" von 2007 mit 10 Fallstudien
Arbeitspapier Nr 236 "Duale Studiengänge in Unternehmen" von 2011 mit 7 Fallstudien