Hans-Böckler-Stiftung und School of Industrial and Labor Relations vertiefen Zusammenarbeit

Die Hans-Böckler-Stiftung und die School of Industrial and Labor Relations (ILR) an der Cornell University in Ithaca, New York, haben ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit intensiviert.


"In der gegenwärtigen Ära der wirtschaftlichen Globalisierung" gebe es einen wachsenden Bedarf an transatlantischer Verständigung über industrielle Beziehungen, heißt es in dem erweiterten "Memorandum of Understanding", das ILR-Professor Harry Katz, und der Sprecher der Geschäftsführung der Hans-Böckler-Stiftung, Nikolaus Simon unterzeichneten. Dazu wollen die beiden Einrichtungen beitragen, die seit vielen Jahren das Verhältnis zwischen Arbetigebern und Arbeitnehmern in Deutschland, Europa und den USA wissenschaftlich begleiten.

Konkret sieht die Vereinbarung gemeinsame Konferenzen, ein Austauschprogramm zwischen Vertretern der Stiftung und der ILR sowie einen intensiven Dialog über laufende Forschungsprojekte und ihre Ergebnisse vor.

Bereits seit 2003 finden jährlich in Kooperation mit dem Europäischen Gewerkschaftsinstitut (ETUI) und der Friedrich-Ebert-Stiftung Veranstaltungen zum "Transatlantischen Sozialen Dialog" in Brüssel, Berlin und Ithaca statt. An ihnen nehmen neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch Gewerkschaftsvertreterinnen und -vertreter von beiden Seiten des Atlantiks teil. Aus den Treffen heraus entstanden bereits vielfältige weitere Kooperationen wie etwa gemeinsame Forschungsprojekte, die Vermittlung von Praktika oder Gastdozenten sowie der Austausch von Studierenden und Forschern.

Die ILR der Cornell University ist seit ihrer Gründung 1945 eines der weltweit führenden Forschungsinstitute auf dem Gebiet der Arbeits- und industriellen Beziehungen und ein begehrter Kooperationspartner für Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften.


Memorandum of Understanding (pdf)
Cornell university news


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