Wer war Hans Böckler?

Der Name Hans Böckler steht für die Einführung der paritätischen Mitbestimmung in der Montanindustrie (Kohle, Eisen, Stahl) 1951 und für die Durchsetzung der Einheitsgewerkschaft nach dem Zweiten Weltkrieg.


Hans Böckler (1875 – 1951) begann sein Arbeitsleben mit einer Lehre als Gold- und Silberschläger und engagierte sich früh in der Arbeiterbewegung. 1894 trat er dem Deutschen Metallarbeiterverband und der SPD bei.

1928 wurde er in den Reichstag gewählt. Während der NS-Zeit unterhielt er Kontakte zum Widerstandskreis um Wilhelm Leuschner. Zwei Jahre nach Kriegsende wurde Böckler auf dem Gründungskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes in der britischen Besatzungszone zum ersten DGB-Vorsitzenden gewählt.

Am 16. Februar 1951, drei Wochen vor seinem Tod, gelang es ihm in einem Spitzengespräch mit dem damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer, die paritätische Mitbestimmung in der Montanindustrie durchzusetzen. Hans Böckler hat sein Leben lang für die Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit gekämpft – ein Anliegen, dem die Hans-Böckler-Stiftung bis heute verpflichtet ist.


Böckler-Biographie zum 130. Geburtstag
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