Die Pflege von älteren und bedürftigen Menschen ist ein zentrales sozialpolitisches Handlungsfeld. In den vergangenen Jahren hat es einige Fortschritte in diesem Bereich gegeben. Aber der Weg zu guter Pflege ist noch weit. Gute Pflege bedarf einer ausreichenden Ressourcenausstattung, nicht zuletzt um dem Pflegebedarf der wachsenden Zahl von Demenzkranken begegnen zu können. Der humane Umgang mit Pflegebedürftigen muss oberste Priorität haben und mit dem Gebot der Selbstbestimmung in Übereinstimmung gebracht werden. Soll gute Pflege ermöglicht werden, sind Strukturreformen im bestehenden Systems der Pflegeversicherung unabdingbar. Die derzeitigen Schritte der Bundesregierung bieten Verbesserungen, greifen aber zu kurz. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff lässt auf sich warten. Ausreichende Schritte zur Stärkung der Finanzierungsbasis bleiben aus.
Auf dieser Veranstaltung sthet die Frage "Was ist uns gute Pflege wert?" im Mittelpunkt. In einer kritischen Perspektive werden aktuelle Entwicklungen der Politik vorgestellt. Das Beispiel der Pflegepolitik in Schweden soll den Blick für Alternativen weiten, und es werden Ausblicke gegeben, wie Leistungsstandards in der Pflege aussehen müssten und welche Maßnahmen für eine durchgreifende Stärkung des Systems notwendig sind. Vertreterinnen des Anfang des Jahres gegründeten "Bündnis für gute Pflege" benennen Voraussetzungen für gute Pflege aus verschiedenen Perspektiven.
Kontakt: Maria Jackschitz
| Tagungsdokumentation |
Prof. Dr. Stefan Greß
Fachbereich Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda |
Kritische Prüfung der Pflegereform der schwarz-gelben Bundesregierung |
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Prof. Dr. Hildegard Theobald
Institut für Gerontologie, Universität Vechta |
Universalistische Pflegepolitik in Schweden - Ein Vorbild für Deutschland? |
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Prof. Dr. Heinz Rothgang
Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen |
Zur Strategie der Regierungskoalition in der Ausgestaltung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Alternativen und ihre Finanzierung |
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Annelie Buntenbach
Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes des Deutschen Gewerkschaftsbundes |
Bessere Bedingungen für Beschäftigte in der Pflege |
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