Leistungs- und erfolgsbezogene Entgelte sind - immer noch - im Trend. In der Praxis in den Betrieben und Verwaltungen wie in Wissenschaft und Beratung stehen sich Pro und Kontra gegenüber: Höhere Entgelte können ein Anreiz sein zu mehr Leistung und Erfolg. Möglicherweise führen sie jedoch zu Fehlsteuerung. Leistungsanreize können die Leistungsbereitschaft, die innere Motivation, die Arbeitsaufgabe sehr gut erfüllen zu wollen, sogar zerstören. Die Wissenschaft liefert bis heute kein überzeugendes Konzept, wie Leistung und Erfolg überzeugend gemessen und einer Person oder einer Gruppe zugeordnet werden können. Die Zahl der Entgeltmethoden hat zugenommen: der "alte" Akkordlohn, Prämien entsprechend bestimmter Kennzahlen, Leistungsbeurteilung und Zielvereinbarungen, alle haben sie Schwächen und Nachteile. In der Praxis gibt es Widerstand gegen Methoden leistungsbezogener Entgelte gerade auch von direkten Führungskräften. Auf unserer Fachtagung wollen wir das Für und Wider leistungs- und erfolgsbezogener Entgeltmethoden und auf Erfahrung und Wissenschaft beruhende Handlungsempfehlungen diskutieren.
Veranstaltungsdokumentation zum Downloaden
Dr. Nick Kratzer, Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung, München: Leistungs- und erfolgsbezogene Entgelte in der Praxis (pdf)
Dr. Karin Tondorf, Forschung und Beratung zu Entgelt- und Gleichstellungspolitik: Praxisbeispiel: Leistungsentgelt auf Basis Zielvereinbarung (pdf)
Anlage 1 (pdf)
Anlage 2 (pdf)
Richard Rohnert, IG Metall, FB Tarifpolitik: Leistungsgerechtigkeit und Leistungsentgelt (pdf)
Dr. Reinhard Bahnmüller, Forschungsinstitut für Arbeit, Technik und Kultur e. V., Eberhard Karls Universität Tübingen: Messbarkeit von Leistung (pdf)
Bodo Gasse, Volkswagen AG, Personalleiter: Mitarbeitergespräch im Tarif - Leistungsorientierte Vergütung (pdf)
Sylvia Skrabs, ver.di, Tarifpolitische Grundsatzabteilung: Leistung und Gesundheit (pdf)
Kontakt: Hartmut Klein-Schneider