Die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern liegt derzeit bei rund 23 Prozent und beschert Deutschland einen schlechten Rangplatz im europäischen Vergleich. Einigkeit herrscht in Fachkreisen darüber, dass diese Entgeltlücke nicht allein mit sachlichen Faktoren erklärt werden kann, sondern ein Teil durch Entgeltdiskriminierung aufgrund des Geschlechts verursacht wird. Bisher war es nicht möglich, diesen Anteil näher zu bestimmen, da hierfür keine hinreichend geeigneten Prüfmethoden zur Verfügung standen. Mit eg-check.de liegt nun ein Prüfinstrument vor, mit dessen Hilfe eine mögliche Ungleichbehandlung beim Arbeitsentgelt auf betrieblicher und tariflicher Ebene identifiziert und beseitigt werden kann.
Dieser Workshop wird veranstaltet für MultiplikatorInnen, die aufgrund ihrer Tätigkeit bzw. Position die Möglichkeit haben, eg-check.de in ihrem Bereich zu erläutern und das Instrument weiter bekannt zu machen. Diesem Personenkreis wollen wir die Möglichkeit geben, das Prüfinstrumentarium eg-check.de aus erster Hand ausführlich kennen zu lernen.
Einen weiteren Workshop wird es am am 3./4. November 2010 in Berlin geben.
Workshopmaterialien zum Download:
Dr. Andrea Jochamnn-Döll: eg-check.de im Überblick (pdf)
Dr. Karin Tondorf: eg-check.de aus rechtlicher Sicht (pdf)
Kontakt:
Jutta-Poesche at boeckler.de