Die Erwerbsbevölkerung in Deutschland wird immer älter. Doch stellen ältere ArbeitnehmerInnen eine Gruppe mit besonderen Problemen am Arbeitsmarkt dar. Sie nehmen weniger an Erwerbsarbeit und Qualifizierungsmaßnahmen teil als Jüngere. Sie gelten schnell als schwer vermittelbar und weniger leistungsfähig.
Obschon viele ArbeitnehmerInnen die gesetzliche Altersgrenze nicht in Erwerbstätigkeit und bei guter Gesundheit erreichen, soll die "Rente mit 67" eingeführt werden. Die Hans-Böckler-Stiftung und der Deutsche Gewerkschaftsbund stellen daher auf dieser Fachtagung aktuelle Forschungsergebnisse vor, die sich mit der derzeitigen Arbeitsmarktsituation Älterer beschäftigen, die die Frage der Produktivität Älterer beleuchten und die sich mit einer altersgerechten Personalpolitik auseinandersetzen. Hieraus resultieren vielfältige Vorschläge für eine der demografischen Entwicklung angepassten Arbeits-, Arbeitszeit-, Qualifizierungs- und Personalpolitik sowie für eine adäquate Arbeitsmarktpolitik. VertreterInnen der Sozialpartner und Praktiker aus den Betrieben werden diese Vorschläge bewerten und mit den TeilnehmerInnen diskutieren.
Die Fachtagung richtet sich insbesondere an betriebliche und gewerkschaftliche PraktikerInnen sowie an die mit der Alterung der Erwerbsbevölkerung beschäftigte Fachöffentlichkeit.
Kontakt:
Dr. Sebastian-Brandl at boeckler.de Persönliches Fenster