Regulierungen werden auch aktuell trotz Finanzmarktkrise nur zögerlich diskutiert und noch zögerlicher praktiziert. Dabei gab es immer einen Regulierungsbedarf. Professor Dr. Heide Pfarr, Wissenschaftliche Direktorin des WSI und Geschäftsführerin der Hans-Böckler-Stiftung, hat das von Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn so gesehen. Ein Großteil ihres beruflichen Engagements dreht sich seitdem um Regulierung des Wirtschafts- und Soziallebens.
Ihr zu Ehren - und zugleich als Referenz an bestehende, nicht nur krisenbedingte Regulierungsnotwendigkeiten - findet das diesjährige Herbstforum statt. Im Fokus stehen Erfahrungen und Herausforderungen durch (fehlende) Regulierungen für die Wirtschaftspolitik und speziell für den Arbeitsmarkt und seine Probleme: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Niedriglöhne, Frauendiskriminierung, einseitige Flexibilität zu Lasten der Beschäftigten und anderes mehr. Hier sind teilweise Re-Regulierungen von früheren De-Regulierungen denkbar, aber teilweise auch völlig neue Regulierungswege.
Tagungsdokumentation:
Prof. Dr. Heide Pfarr, WSI: Regulierung als Forschungsschwerpunkt im WSI (pdf)
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Prof. Dr. Jutta Allmendinger, WZB: Präsentation zum Vortrag: Deregulierung: Trends und Folgen im westeuropäischen Vergleich (pdf)
Dr. Christine Hohmann-Dennhardt, Bundesverfassungsgericht: Berufliche Gleichstellung von Frauen - Notwendigkeit und Formen einer Regulierung (pdf)
Claudia Bogedan, WSI: Präsentation und Notizen zum Vortrag: Soziales Recht der Arbeit - Regulierungen für Beschäftigung (pdf)
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Dr. Claus Schäfer, WSI: Wirtschaftskrise - Risiko und Unsicherheit als Steuerungskriterien der Politik
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