Die betriebliche Prävention wird durch eine Vielzahl von inner- und überbetrieblichen Akteuren geprägt. Mit der Veranstaltung soll der Fokus auf die Präventionsarbeit der gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) gelegt werden. Verschiedene Entwicklungen und Anstöße der letzten Jahre - nicht nur das aktuelle Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz (UVMG) - haben dazu geführt, dass sich der größte Träger der betrieblichen Prävention in einem vielschichtigen, aber aus Sicht einer zukunftsfähigen betrieblichen Gesundheitspolitik noch nicht hinreichenden Wandlungsprozess befindet.
Ausgehend von den Ergebnissen des Forschungsprojektes "Die Gesetzliche Unfallversicherung im Reformprozess: Umsetzung und Weiterentwicklung des Präventionsauftrages in der Arbeitswelt" sollen einzelne Facetten dieses Wandels näher beleuchtet und die Folgen für die Weiterentwicklung und Umsetzung der Präventionsarbeit durch die GUV diskutiert werden.
Kontakt:
Dr. Erika-Mezger at boeckler.de Persönliches Fenster
Vorträge zum Download:
Prof. Dr. Bernhard Badura, Universität Bielefeld: Schnittstellengestaltung für eine nationale Präventionsstrategie (pdf)
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, WZB Berlin: Unfallversicherung im Wandel. Befunde aus der Forschung - Perspektiven für die Reform (pdf)
Dr. Walter Eichendorf, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: Die DGUV nach dem UVMG: Fusionen, Branchenprinzip und Umsetzung der GDA als Herausforderungen (pdf)
Dr. Wolfgang Damberg, Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd: Gesetzliche UV im Wandel: Das dialogische Prinzip implementieren - ein Modell der BGM zum BGM (pdf)
Dr. Thomas Remé, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege Hauptverwaltung: Die BGW - von der Behörde zum Präventionsdienstleister (pdf)
weitere Informationen:
Max Sailer: Eine Lehrlingsaufnahmeprüfung (pdf)
Dr.-Ing. Werther: Die psychotechnischen Apparate und die Verfahren der angewendeten Psychologie (pdf)
Daimler Werkzeitung 1919 Nr. 2 (pdf)
Projekt: Die gesetzliche Unfallversicherung im Wandel. Folgen für die Weiterentwicklung und Umsetzung ihrer Präventionsarbeit (pdf)