Fallstudie "Betriebliche Kompetenzentwicklung"

Kompetenz- und Personalentwicklung finden zunehmend Beachtung in der betrieblichen Weiterbildung. Eine Studie zu Weiterbildungsvereinbarungen und daraus folgender Praxis in zehn Betrieben.


Diese Untersuchung stellt die Praxis unter Vereinbarungen zur Weiterbildung in zehn Betrieben verschiedener Branchen vor. Die Studie zeigt:
Die Betriebsvereinbarungen zur Weiterbildung sind in der Regel Ausdruck eines vertrauensvollen Miteinanders der Betriebsparteien, auch wenn sie im Einzelfall unter Konflikten zustande gekommen sind.
Die Vereinbarungen werden unterschiedlich "gelebt". In mehreren Fällen hat sich eine Praxis entwickelt, die über den Wortlaut der Vereinbarungen hinausgeht, in anderen Fällen werden die durch die Vereinbarungen gegebenen Möglichkeiten aber auch nicht ausgeschöpft.

Kompetenz- und Personalentwicklung sind in den letzten Jahren im Rahmen von "Human Resource Management" zunehmend zum Gegenstand von betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten geworden. Die Rolle, die technische Innovationen und damit verbundene Rationalisierungen in den 80er Jahren spielten, kommt inzwischen den "Köpfen" der Beschäftigten zu. Diese Entwicklung stellt die betrieblichen Interessenvertretungen vor neue Aufgaben.

Zu erwarten ist eine Dynamisierung dieses betrieblichen Handlungsfeldes. Damit müssen die Interessenvertretungen stärker als bisher neben ihrer Schutzfunktion und der Gestaltungsfunktion eine neuartige Förder- oder Coachingfunktion für die Beschäftigten wahrnehmen.


Mehr Infos zum Buch "Betriebliche Kompetenzentwicklung"


zurück