Fallstudie "Integration und partnerschaftliches Verhalten"

Gleiche Chancen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund und Aktivitäten gegen Fremdenfeindlichkeit - diese Themen werden zunehmend in Betriebs- und Dienstvereinbarungen geregelt.


Gleiche Chancen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund und Aktivitäten gegen Fremdenfeindlichkeit - diese Themen werden zunehmend in Betriebs- und Dienstvereinbarungen geregelt.

In acht Unternehmen und Verwaltungen haben wir Betriebsräte zur Praxis ihrer Regelungen gegen Diskriminierung, zur Verbesserung der Chancengleichheit und zum interkulturellen Umgang befragt.

Die Leitfragen waren: Wie werden die Vereinbarungen umgesetzt? Wie werden sie mit Leben gefüllt? Sind die ausgehandelten Regelungen praxistauglich?
Es gibt Vereinbarungen, die konkret Aktivitäten gegen Fremdenfeindlichkeit thematisieren und andere, die eher breit angelegtes partnerschaftliches Verhalten in den Vordergrund stellen. Diese Betriebsvereinbarungen sind von großer Bedeutung. Die Akteure in den Betrieben verdeutlichen, dass sie verbindlich festlegen, wie Chancengleichheit gestärkt und wie mit auftretender Diskriminierung umgegangen werden kann. Betont wird, dass diese Regelungen wirksame Instrumente zum vorbeugenden und lösenden Konfliktmanagement sind. Durchgehend stehen präventive Ziele im Vordergrund: Belästigung und Diskriminierung soll vermieden werden. Die Vereinbarungen sollen sensibilisieren, informieren und die gezielte Weiterbildung fördern.


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